Leider mussten wir einige Ihrer Kommentare löschen

wir haben neulich ein Video über uns selber veröffentlicht. Ahmad Kalaji stellt darin die Arbeit von Amal, Berlin! und Amal, Hamburg! vor. Natürlich geht es auch darum, wie die arabische und die Farsi/Dari-Redaktionen bei Amal zusammenarbeiten. Das ist bei uns Alltag und manchmal auch ziemlich lustig. Hier geht es zum Video.

Dieses Video hat auf unserer arabischen Facebook-Seite zu einer heftigen Diskussion geführt. Viele Leserinnen und Leser fanden es lustig und schickten uns Smilies für unsere Arbeit, aber es gibt auch viel Kritik. Als sich dann ein sehr bekannter und angesehener syrischer Aktivist in die Diskussion mischte, eskalierte die Diskussion. Er schrieb, dass er es nicht ertragen könne, Farsi, die Sprache des iranischen Regimes zu hören, dessen Söldner für viele Verbrechen in Syrien verantwortlich seien. Danach entglitt die Diskussion. Eine Welle von Hass ergoss sich über uns. Nicht er, sondern andere Leser posteten Kommentare, in denen sie den Iran und Schiiten im Allgemeinen beschimpften. Wir haben diese Kommentare zum Teil löschen müssen. Und nun? Wir haben uns entschieden, das Gespräch zu suchen und wenden uns mit einem offenen Brief an unsere Kritiker: Hier geht es zum Brief auf der deutschen Seite. Hier der Link zur arabischen Übersetzung.

Arabische Kulturwoche(n) in Hamburg

Am Samstag geht es los: Die 12. Arabischen Kulturwochen in Hamburg werden eröffnet. Wir freuen uns, dass wir als Medienpartner die Kulturwochen begleiten. Mutaz Enjila stellt in seinem Video die Akteure vor und erinnert daran, wie die Kulturwochen entstanden und gewachsen sind. So dauerten sie anfangs nur drei Tage und inzwischen sind daraus drei Monate geworden. Hier geht es zum Video.

Kopftuch in der Schule verbieten? Was spricht dafür, was dagegen?

Gerade einmal wieder wird auch in Deutschland darüber diskutiert, das Kopftuch für Schülerinnen in der Schule zu verbieten. Auch unter den Neuangekommenen ist dies umstritten. Amloud Alamir hat mit verschiedenen prominenten Syrerinnen und Syrern in Deutschland gesprochen. Sie stellt die Argumente vor. Eine Meinung müssen sich unserer Leserinnen und Leser selber bilden. Hier geht es zum Artikel auf Arabisch.

Die iranische Influencerin

Khatareh Rahmani ist ein Model aus dem Iran und für viele junge Iranerinnen in Deutschland ein Vorbild. Über Instagramm versorgt sie ihre Fans mit Styling-Ideen und Fotos von sich. Dawod Adil hat sie getroffen. Er spricht mit ihr über ihr Leben in Deutschland. Wenn es um den Alltag geht, sind ihre Tipps bodenständig: “Ich empfehle allen, erst einmal Deutsch zu lernen. Das ist das Allerwichtigste!”. Hier geht es zum Video mit deutschen Untertiteln.

Meine Stimme in deinem Ohr

Viele Redaktionen experimentieren mit Podcast-Formaten und auf Amal, Berlin! und Amal, Hamburg! haben wir ja auch eine Podcast-Ecke eingerichtet. Gerade in der Dari/Farsi-Community ist das sehr beliebt. Aora Helmzadeh stellt uns Mehdi Abassi vor. Der in Berlin lebende iranische Podcaster erklärt, worauf es beim Podcasten ankommt. Hier geht es zu ihrem Artikel auf Farsi.

Forum Flüchtlingshilfe

Wer hilft mir bei der Wohnungssuche? Wie finde ich einen guten Sprachkurs? Es gibt in Hamburg Hilfe für fast alle Lebenslagen. Manchmal ist es nur nicht so einfach, die richtige Adresse zu finden. Einen guten Überblick über die vielen Angabote gab das Forum Flüchtlingshilfe. Mutaz Enjila hat sich dort umgeschaut. Hier geht es zu seinem Video.

Strahlendes Land

Es ist ein Dokumentarfilm über ein heikles Thema: Wo und wie stark ist Deutschland mit radioaktiver Strahlung belastet? Filmemacher Marvin Oppong ist mit dem Geigerzähler durch Deutschland gereist und stellt zum Teil extreme Strahlenbelastung fest. Er stellt aber auch etwas anderes fast: Mavin Oppong ist Schwarz und allzuoft stößt er bei seinen Rechechern nicht nur auf Radioaktivität, sondern auch auf Rassismus. Omid Rezaee hat ihn getroffen. Hier geht es zu seinem Text.

In Ihrem Land herrscht Krieg, deswegen bekommen sie keine Kreditkarte

Online-Banken werben um Kunden. Gerne geben sie sich international und weltoffen. Allerdings gilt dies nicht für Geflüchtete und Syrerinnen und Syrer sind oft ganz ausgeschlossen. Wie bitte? Anas Khabir ist der Sache nachgegangen. Das Problem liegt darin, dass mit einem Flüchtlingspass oder einem syrischen Pass die für die Kontoeröffnung notwendige Autentifizierung nicht möglich ist. Ist das nicht ein Fall für die Antidiskriminierungsstelle? Im Gespräch erklärt eine Vertreterin dieser Stelle, was Betroffene machen können und dass sie sich bemühen eine Lösung mit den Banken zu finden. Hier geht es zum Video.

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