Foto: Heifaa Atfeh

Lasst die Bäuche kreisen, Ladies!

Hamburg entwickelt sich immer mehr zu einer Kulturmetropole: Kulturschaffende aus Syrien, Afghanistan und vielen anderen Ländern kommen in die Hansestadt und verändern Stück für Stück die Stadtgesellschaft und das, was das Leben bei uns ausmacht.

Gemeinsam für eine bessere Welt!

Ein Mix aus Musik, Gesang und Gedichten – Mit einem großen Solidaritätskonzert machten afghanische und deutsche Künstler*innen auf die schlimme Lage in Afghanistan aufmerksam. Inzwischen haben die Bilder aus der Ukraine die Berichte aus Afghanistan verdrängt. Zudem werden die Bedingungen, unter denen Journalist*innen von dort berichten können, immer schwieriger. Dass wir kaum noch Nachrichten von dort bekommen, bedeutet aber nicht, dass dort alles Okay ist. Hier geht es zum Video von Jalal Hussaini.

“Vergesst alles, was euch gerade an Sorgen belastet!”

Bauchtanz hat in Deutschland schon eine lange Tradition. Schon lange tanzen Frauen auch bei uns traditionelle arabische Tänze, lassen Hüften und Bäuche kreisen und vibrieren. Warum gerade jetzt – in den Zeiten multipler Krisen – orientalische Tanzkurse beliebt sind, beschreibt unsere Praktikantin Haifaa Atfeh in diesem Artikel.

Literatur meets Aktivismus

Was können Schriftsteller*innen und Poet*innen gegen Rassismus ausrichten? Um diese Frage ging es bei der Literaturdiskussion, die vergangene Woche in der Bucerius Law School stattfand. Neben unserem frühere Amal-Kollegen Omid Rezaee war auch die syrische Schriftstellerin und Journalistin Rosa Yassin Hassan auf der Bühne und las aus ihrem neuen Buch. Hier geht es zum Text.

Ist es Neid?

Stehlen die syrischen Geflüchteten von 2015 den neuankommenden Ukrainer*innen das Rampenlicht?Zu diesem Thema hat Ahmad Kalaji in der vergangenen Woche einen Kommentar geschrieben. Einige Leser*innen hatten uns geschrieben, dass sie den Text gerne auf Deutsch lesen möchten. Wir haben ihn übersetzt. Sie finden ihn hier auf unserer deutschen Webseite.

Gefahr durch Menschenhändler

Amloud Alamir war in den vergangenen Wochen oft am Bahnhof von Berlin, wo die Züge mit erschöpften Flüchtlingen aus der Ukraine ankommen. Sie hat dort immer wieder mit Ankommenden und Helfenden gesprochen. In ihrem neuen Video geht sie der Frage nach, was bereits geschieht und was noch geschehen muss, um Frauen und Kinder vor Menschenhändlern und sexueller Gewalt zu schützen. Hier geht es zu ihrem Video.

Schwarzer Tag für die Mädchen in Afghanistan

Es wird immer schlimmer. Mit diesem einfachen Satz lässt sich die Situation in Afghanistan beschreiben. Vergangene Woche erschütterte uns eine besonders furchtbare Nachricht. Die neue Regierung in Kabul zieht ihre Entscheidung zurück: Mädchen dürfen doch keine weiterführenden Schulen besuchen. Qadir Wafa hat mit afghanischen Mädchen in Deutschland gesprochen: Wie sehen sie die Lage? Er stellt uns zudem ein interessantes Modellprojekt vor: Eine Online-Schule für afghanische Mädchen, organisiert von einer afghanischen Lehrerin und Frauenaktivistin in Europa. Hier geht es zu seinem Text.

Bilder: Haifaa Atfeh, Gjory, Amloud Alamir, Ahmad Kalaji, Jalal Hussaini
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Amal, Hamburg! berichtet auf Arabisch und Farsi/Dari über alles, was in Hamburg wichtig ist. Gerne übersetzen wir einzelne Artikel auch ins Deutsche und stellen sie Redaktionen gegen Honorar zur Verfügung.

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