Was muss man tun, um in Deutschland erfolgreich zu sein?

Amal, Hamburg! berichten über alles, was in der Hansestadt wichtig ist. Bei uns findet man die gleichen Themen, wie im Hamburger Abendblatt. Zumindest so ungefähr. Wie alle anderen Medien richten wir uns aber nicht nur danach, was passiert, sondern wählen unsere Themen danach aus, was unsere Leserinnen und Leser am meisten interessiert. Wie finden wir das heraus? Wir gucken, auf welche Beiträge wir besonders viele Kommentare und Nachfragen bekommen.

In den letzten Wochen hatten wir viel mit Diskussionen und Hassattacken zwischen Leserinnen und Lesern verschiedener Herkunftsländer zu tun. Der Konflikt in Syrien und der drohende Krieg gegen den Iran lassen grüßen.

Tatsächlich sind es aber oft die ganz praktischen Themen, die besonders viele Leserinnen und Leser über Facebook teilen und die besonders viel kommentiert werden: Wie finde ich einen Job? Sollte ich eine Ausbildung machen? Wie helfe ich meinen Kindern in der Schule? Wie schaffe ich es, mir in Deutschland eine Existenz aufzubauen und den Grundstein zu einem guten Leben zu legen?

Nilab Langar arbeitet regelmäßig zu diesen Themen und sie hat zuletzt eine besondere Initiative in Hamburg besucht: Die Werkstatt ohne Grenzen steht allen Neuangekommenen und Alteingesessenen offen, die auf der Suche nach einem Beruf im handwerklich-technischen Bereich sind. Hier geht es zu ihrem Text auf Farsi/Dari. Auf viel Interesse stieß auch ein Bericht von Noorullah Rahmani.Er widmet sich einem Thema, das viele neuangekommene Eltern beschäftigt:

Hilfe, meine Kinder vergessen unsere Sprache!

Natürlich, es ist ein Dilemma, denn allen ist klar, dass die neuangekommenen Kindern möglichst schnell und gut Deutsch lerenen müssen. In vielen Fällen gelingt das auch innerhalb von einem oder zwei Jahren. Aber oft bleibt dabei die Muttersprache auf der Strecke. Gerade jetzt sind viele Eltern auf der Suche nach geeigneten Unterricht. Der ist aber nicht leicht zu finden oder wird oft nur in Moscheen angeboten. Da haben wiederum viele Eltern Bedenken. Was lernen die Kinder da? Hier geht es zum Artikel von Noorullah Rahmani auf Dari. Er weiß, wovon er spricht. Schließlich hat er selbst vier Kinder.

Hamburg und sein(e) Teppich(e)

Auf den Landungsbrücken liegt etwas, was zwar orientalisch heißt, aber zu Hamburg gehört wie Fischbrötchen und Goldknopf: Ein Perserteppich. Natürlich ist er nicht aus Schurwolle, denn die würde in diesem Wetter nicht lange schön bleiben. Es ist ein Kunstwerk, das in Handarbeit von vielen Freiwilligen aus Mosaiksteinchen zusammengesetzt wurde. Dawod Adil hat mit Passanten darüber gesprochen, was der Teppich für sie bedeutet. Hier geht es zu seinem Video.

Berlin ist die Hauptstadt syrischer Kultur

Voice of Syria in der Berliner Philharmonie und direkt danach die Arabischen Kulturtage im Pierre Boulez Saal. Wer sich für klassische arabische  Musik interessiert, ist in Berlin richtig. Hier geben sich die Stars quasi das Mikrophon in die Hand. Hier geht es zum Beitrag von Anas Khabir über das Konzert Voice of Syria. Es ist nicht einfach nur ein Videobeitrag. Es ist vielmehr eine Liebeserklärung an Rasha Rizk, die Heldin seiner Jugend. Viel Spaß beim Schauen und Hören!

Foto: Nilab Langar, EPD Andrea Enderlein, Anas Khabir

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