Welcher Ehrenamtstyp sind Sie?

Der Begriff “Ehrenamt” hört sich erst einmal anstrengend an, dabei ist das, was sich dahinter verbirgt, etwas, was viele Menschen glücklich macht: Anderen Menschen helfen, sich für den Kiez, die Umwelt oder sich für eine besondere Sache einsetzen  – das macht in der Regel Spaß. Man trifft neue Menschen, findet eine Gruppe von Leuten, die ähnliche Interessen haben. Gerade für Neuangekommene – seien es Geflüchtete oder Menschen, die über Familienzusammenführung in Deutschland gelandet sind – ist ehrenamtliches Engagement oft ein guter Weg, sich ein bisschen mehr zu Hause zu fühlen in der neuen Umgebung. Ganz nebenbei wird dieses Engagement natürlich auch dringend gebraucht: Was wäre Deutschland ohne das THW, die freiwillige Feuerwehr und die vielen Initiativen, in denen sich Menschen für andere einsetzen, ohne dass sie Bezahlung bekommen?
Es gibt also viele Gründe, weswegen Ehrenamt eine gute Sache ist und weswegen, Amal, Hamburg! gemeinsam mit der Körber-Stiftung in diesem Jahr eine Serie von Beiträgen produziert hat, um die Vorteile des Ehrenamts unseren Leser:innen nahezubringen.Ganz aktuell haben wir dazu eine Umfrage auf unsere arabische und Dari/Farsi-Seiten gestellt. Hier können Leser:innen testen, zu welchem Ehrenamtstyp sie gehören. Sind sie eher Typ “Am Samstag räumen wir zusammen den Spielplatz auf”, “Freiwillige Feuerwehr” oder “Integrationsbegleiter”? Am Ende kann, wer möchte, seine Kontaktdaten hinterlassen und bekommt Post von einer den Mitmachern, die Interessierte dann an die passenden Organisationen vermittelt. Amal, Hamburg! baut so eine Brücke, die bislang gefehlt hat. Viele Organisationen klagen darüber, dass Neuangekommene sich nicht engagieren. Viele Neuangekommene sagen, dass die Organisationen schwer zu erreichen sind. Wenn’s weiter nichts ist: Das kriegen wir hin.Hier geht es zum Test auf Arabisch und Persisch. Hier geht es zum Test auf Deutsch.  Wenn auch Sie Lust haben, sich zu engagieren. Kommen Sie gerne am Samstag, den 22.10.2022 ab 10 Uhr zum Gartenprojekt nach Wilhelmsburg. Hier können Sie gemeinsam mit den Kolleg:innen von Amal und unseren Leser:innen gärtnern. Organisiert wird die Aktion von Tatkräftig.

Khalid Alabouds Worte zum Sonntag

Deutschland ist im vergangenen Jahrzehnt auf jeden Fall vielfältiger und bunter geworden. Deswegen brauchen wir auch nicht nur ein Wort zum Sonntag, sondern möglichst viele. Khalid Alaboud aus der arabischen Amal-Redaktion in Berlin hat deswegen begonnen, eine regelmäßige Kolumne zu veröffentlichen. Sonntag für Sonntag schreibt er über das, was ihn und unsere Leser:innen bewegt. Die erste Folge haben wir auch auf Deutsch auf unserer Webseite. Weitere Texte sollen auch übersetzt werden. Das, was er zu sagen hat, richtet sich nicht nur an unserer üblichen Amal-Leser:innen. Er wendet sich vielmehr auch an Leser:innen, die normalerweise nicht Amal lesen, weil sie zum Beispiel nicht so gut Arabisch verstehen. 😃

Hier geht es zum Text auf Deutsch. Hier geht es zur nächsten Folge auf Arabisch.

Schönstes Konzert der Woche

Dies ist ein Video, das gar nicht groß beschrieben und angeteasert werden muss. Es versteht sich von selbst … und hat zudem noch deutsche Untertitel. Viel Spaß beim Eintauchen.

Video von Anas Khabir und Ayham Muhamad

Nützlichstes Video der Woche

Deutschland braucht Fachkräfte und in vielen nordafrikanischen Ländern gibt es viele junge Menschen, die gerne nach Deutschland kommen möchten. In diesem Beitrag geht es einmal nicht um die vielen Komplikationen, die entstehen, wenn Regierungen versuchen, Fachkräftemangel durch gezielte Anwerbung von Fachkräften aus dem Ausland zu beheben. Es geht erst einmal um ein neues Projekt, das die Deutsche Bahn auf die Schiene gebracht hat, um Fachkräfte aus Tunesien anzuwerben. Hier geht es zum Video:

Video von Anas Khabir und Ayham Muhammad

Erfolgreichstes Video der Woche

Ist das noch Protest oder schon eine Revolution? Wir sind weiter dabei, wenn in Berlin, Hamburg und Frankfurt die Menschen aus Solidarität mit den Protesten im Iran auf die Straße gehen und – die Klickzahlen zeigen es – die Videos kommen bei unseren Leser:innen gut an. Besonders gefällt uns, dass bei den Protesten neben vielen Iraner:innen auch viele Syrer:innen, Ukariner:innen und Menschen aus vielen anderen Ländern dabei sind. Unser Praktikant Hamza Qabbani (aus Syrien) hat diesmal mit seiner Band für Unterhaltung gesorgt.

Video von Dawod Adil
Bilder von Hoda Taheri, Anas Khabir, Dawod Adil, http://www.stadtmodell-wilhelmsburg.de/

Amal, Hamburg! berichtet auf Arabisch, Farsi/Dari und Ukrainisch über alles, was in Hamburg wichtig ist. Gerne übersetzen wir einzelne Artikel auch ins Deutsche und stellen sie Redaktionen gegen Honorar zur Verfügung.
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