Heute Morgen war es in der Amal-Redaktionskonferenz richtig lustig. Wir haben sehr über die neue Stadtbilddebatte gelacht, die Bundeskanzler Friedrich Merz mit seinen unfreundlichen Bemerkungen über seine Eindrücke in der vom Klimawandel gezeichneten Amazonas-Stadt Belém ausgelöst hat. Natürlich werden auch wir heute darüber schreiben! Hier. Schließlich haben wir und vor allem unsere Leser:innen in den letzten Wochen wenig zu lachen gehabt: Die Debatte um das Stadtbild, das angeblich durch die Anwesenheit von uns und unseren Leser:innen verschandelt wird, die ätzenden Bemerkungen der deutschen Politik, dass Syrer:innen, die sich ein Bild von der Lage in ihrem Heimatland verschaffen wollen, das ja auch im Videocall mit Verwandten vor Ort erledigen können und die Kürzung der Sozialleistungen für Ukrainer:innen in Deutschland drücken auf die Stimmung. Das gilt natürlich auch für die Situation der afghanischen Geflüchteten, die trotz Aufnahmezusage und Gerichtsbeschlüssen, die bestätigen, dass die Bundesregierung sie aufnehmen muss, weiter in Pakistan ausharren müssen. Kurz gesagt: Es gibt genug Stoff für schlechte Stimmung, aber in diesem Newsletter gucken wir absichtlich in die andere Richtung. Schließlich gibt es auch jede Menge Dinge, über die wir uns freuen können. (Nein, wir schließen uns jetzt nicht der Aussage von Friedrich Merz an, dass wir alle so sehr froh sind in einem so schönen Land zu leben.) Beim Lesen unserer Amal-Seiten finden wir viele interessante mutmachende Stories. Das gilt übrigens ganz besonders für die Seiten der ukrainischen Redaktion. Fangen wir an mit den beiden Ladys oben im Bild. |